Revolverchuchi von Peter Hossli

revolverchuchiAnhand erstmals zugänglicher Gerichtsakten zeichnet Autor Peter Hossli «eines der grausamsten Verbrechen der schweizerischen Kriminalgeschichte» nach, wie Zeitungen den Mordfall Stadelmann damals beschrieben. Es ist das Jahr 1957. In der Schweiz boomt die Wirtschaft. Der russische Satellit Sputnik schockiert den Westen. Und Max Märki, 25, verheiratet, Vater dreier Kinder, Gipser aus dem Kanton Aargau, verliebt sich in die 20-jährige norwegische Hilfsköchin Ragnhild Flater. Gemeinsam wollen sie nach Amerika. Um das nötige Geld zu beschaffen, drehen sie ein krummes Ding. Vieles geht schief. Ein Mann stirbt. Ein Polizist blamiert sich. Ein Fluchtversuch scheitert. Ein Auto geht in Flammen auf.

Eine packende Rekonstruktion eines aufsehenerregenden Kriminalfalls und ein beklemmendes Zeitporträt im Stil eines Romans. In der akribisch recherchierten Erzählung offenbaren sich sämtliche Zwischentöne des Menschseins: Liebe, Familie, Betrug, Armut, Gier, gescheiterte Lebensträume, Ängste und Hoffnungen.

Manchmal bleibt einem die Luft weg. Peter Hossli ist es gelungen ein wichtiges Zeitdokument von Anfang bis zum Schluss spannend zu erzählen.Ein beührendes Buch.

Peter Hossli
Revolverchuchi
Mordfall Stadelmann 1957
Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, ca. 200 Seiten
ISBN: 978-3-7296-5040-4

erschienen im Zytgloggeverlag und kann hier bestellt werden.

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