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22 annaAnna will leben - Allen Widerständen zum Trotz

Eine eindrückliche Geschichte eines jungen Mädchens, autobiografisch erzählt von Anja Schär

Anna wird 1954 im Kanton Zürich geboren und wächst mit ihren Geschwistern auf dem elterlichen Bauernhof auf. Bereits als kleines Kind ist sie schutzlos den Launen von Mutter und Vater ausgeliefert. Sie vermisst Wärme und Geborgenheit. Als eine Hüfterkrankung bei Anna starke Schmerzen auslöst, glauben ihre Eltern, ihr gebrechliches Verhalten sei gespielt, um sich vor der Arbeit zu drücken. Allen Widerständen zum Trotz findet Anna einen Weg durch ihre schwierige Kindheit.
Wer sich für das Wohl der Kinder einsetzt, sollte dieses Buch lesen. Kinderlobby Schweiz

zimmermann

Über den Schmerzen von Michelle Zimmermann

Michelle Zimmermann wurde 1980 mit der genetischen Hauterkrankung Epidermolysis bullosa dystrophica geboren. Nach einer kaufmännischen Lehre arbeitete sie in der Kleintierklinik des Tierspitals Bern, mit Weiterbildung zur Sachbearbeiterin Personal. 2009 initiierte sie die Botschafterwahl für Menschen mit Behinderung – «Miss & Mister Handicap». Das Projekt entwickelte sich, unter ihrer Leitung und mit einem grossartigen ehrenamtlichen Team, zum grössten Inklusionsevent der Schweiz. Heute engagiert sie sich als Projektentwicklerin, Dozentin, Moderatorin und Head of inspiration – und mit ihrer Firma «Active Integration» für eine verbesserte Gleichstellung von Menschen mit Behinderung.
Schmerzen können ein Leben total verändern, Lebensqualität komplett aufsaugen und Menschen in den Wahnsinn treiben.

Michelle Zimmermann (38) ist seit Geburt Schmerzexpertin in eigener Sache. Sie lebt mit dem Gendefekt Epidermolysis bullosa dystrophica, der im Volksmund auch Schmetterlingskrankheit genannt wird. Für Michelle heisst das: In einer Haut mit immer wieder neuen Wunden zu leben ? Wunden, die täglich vier bis sieben Stunden gepflegt werden müssen. Unter Schmerzen und ohne Medikamente, ein Leben lang.
Der Schmerz ist bei Michelle Zimmermann ein Dauergast. Trotzdem ist sie kein Opfer, sondern eine fröhliche und engagierte junge Frau, die mitten im Leben steht. Möglich wurde dies durch eine Fülle von Schmerzstrategien, die sie seit ihrer Kindheit entwickelt und durch tägliche Anwendung perfektioniert hat. Aus dieser Erfahrung heraus inspiriert "Über den Schmerzen ?" Menschen mit akuten und chronischen Schmerzen und hilft Angehörigen und Pflegepersonal, den Umgang mit Schmerzpatienten neu zu gestalten. Ein Buch als Erlebnisbericht und Ratgeber, mit dem Ziel: Schmerzen nicht zu verneinen, sondern über den Schmerzen zu stehen.

ISBN 978-3-906806-22-8
erschienen im Lokwort Verlag
Das Buch ist 2018 erschienen im Buchhandel erhältlich CHF 22.00

Ohne Liebe ist es nicht zu schaffen!

melanieKurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes ahnte Melanie, dass etwas in der Entwicklung ihrer Tochter Julia nicht stimmte. Doch erst fast vier lange Jahre später erhielt das Anderssein endlich einen Namen: „Angelman-Syndrom“.
Diese niederschmetternde Diagnose stellte das Leben der jungen Familie auf den Kopf. Der seltene Gendefekt, der nur gerade in einer Häufigkeit von 1:20`000 auftritt, war das Eintrittsticket in ein komplett anderes Leben.
Ihr lyrikähnlicher Schreibstil lässt einen schonungslos an den Höhen und Tiefen eines Alltags mit einem Kind mit einer schweren geistigen Behinderung teilhaben. Die Autorin schreibt tabulos, was andere nicht mal zu denken wagen.
Dieses Buch erzählt von der Kraft der Liebe und dass der Zusammenhalt einer Familie in der Tat Berge versetzen kann. Ein Buch, das auch Menschen ohne ein solches Schicksal beflügelt und beeindruckt. Mit ihrem Blog www.facebook.com/JuliaderWeg erreicht Melanie Della Rossa tausende von treuen Followern.

Hardcover, 186 Seiten, farbig
Texte und Bilder von Melanie Della Rossa

https://www.facebook.com/JuliaderWeg

 

Esther Murbach:, Swiss Going on Irish – Von Helvetien nach Hibernien

Eine Autorin entdeckt sich neu und findet eine neue Sprache

murbach estherEs begann im Sommer 2011 mit einer ganz normalen Ferienreise nach Irland. Einer Standard-Touri-Runde um die Smaragd-Insel in einem bequemen Bus. Niemand konnte damals ahnen, was die persönlichen Konsequenzen für mich sein würden, am wenigsten ich selbst. Vorher hatte ich mich als deutschsprachige Schweizer Autorin betrachtet, nun war ich mit dem hibernischen Virus infiziert. Er stellte mein Leben und Schreiben auf den Kopf.
2015 beschloss ich, an der irischen Westküste ein zweites Nest zu bauen, indem ich mir in Galway eine kleine Wohnung zulegte. Seither verbringe ich dort mehrmals im Jahr Zeit, nehme aktiv am kulturellen Leben teil, fühle mich menschlich und in der Literaturszene voll integriert.
Das vorliegende Buch „Swiss Going on Irish – Von Hevetien nach Hibernien“ ist ein Zeugnis meiner Wandlung und des Spagats, mit dem ich nun die Entfernung zwischen Helvetien und Hibernien überbrücke. Manchmal fühlt es sich an wie eine Überdehnung, aber eine, die ich aushalten kann, aushalten will. Zwei Welten, zwei Seelen, zwei Sprachen. Oder, wie meine irischen Freunde sagen: "You've got the best of two worlds."
Nun, vielleicht nicht immer das Beste, aber auf jeden Fall unglaubliche neue Erfahrungen im persönlichen als auch kreativen Bereich. Die Möglichkeit in zwei Ländern zu leben, in der Schweiz und Irland, in beiden in der Landessprache zu schreiben und zu publizieren, ist ein Privileg, das mein Leben bereichert und meinen kreativen Horizont erweitert hat.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert: Artikel und Tatsachenberichte, Kurzgeschichten und Gedichte. Alle Texte sind im ersten Teil auf Englisch, im zweiten auf Deutsch enthalten und wurden von mir selbst verfasst und übersetzt. Die meisten entstanden erst auf Englisch.

Esther Murbach

IL-Verlag, Basel, 2017
ISBN 978-3-906240-56-5

www.esthermurbach.ch
www.il-verlag.com

bild web michelUnser Michel von Eveline Bachmann-Struchen

Michel, ein zwanzigjähriger junger Mann mit frühkindlichem Autismus, lebt heute ohne Psychopharmaka auf einer offenen Wohngruppe in der Chasa Flurina im Unterengadin. Ein Glücksfall!

Als bei Michel die Pubertät einsetzte und eskalierende Situationen zu Hause, in der Heilpädagogischen Schule und auf der Wohngruppe zunahmen, wurden seine Eltern mehrmals vor die Wahl gestellt, ihrem Sohn Neuroleptika und Antidepressiva zu verabreichen oder sonst einen neuen Platz zu suchen, weil sein Verhalten nicht mehr tragbar sei. In der Krisensituation sahen die Eltern keinen anderen Weg, als dem Vorschlag der Fachpersonen zuzustimmen, allerdings mit grossen Bedenken.
Die Autorin erzählt von bedingungsloser Liebe, Überforderung, Verzweiflung und Einsamkeit. Sie findet kompetente Betreuungspersonen mit beachtenswerten Fähigkeiten: ihnen gelingt es, den «leicht erregbaren» Michel ohne Abgabe von Psychopharmaka zu beruhigen und sein Vertrauen zu gewinnen. Das Buch erschliesst den sogenannt «Normalen» einen Lebensbereich, der für die meisten weiter entfernt liegt als das Ende der Welt – und uns trotzdem alle angeht.

Das Buch „Unser Michel“ ISBN 978-3-906860-03-9 ist im Internet unter www.einfachlesen.ch zum Preis von CHF 18.00 oder in jeder guten Buchhandlung erhältlich.

https://einfachlesen.ch/el_shop/

Und hier ist der Presseartikel vom 25. Januar 2018 - erschienen in der Südostschweziz von  Fadrina Hofmann - als PDF zum Herunterladen

Und hier ist der Presseartikel vom Nr. 2/Februar 2018 ww

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