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karine lambertUnd jetzt lass uns Tanzen - Karine Lambert

Durch eine Buchhändlerin bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich begann zu lesen und habe das Buch in einem Zug fertig gelesen.

Beinahe wären sie einander nie begegnet: Marcel, der den Sternenhimmel liebt, und Marguerite, die nur dem Tag Schönheit abgewinnen kann. Er, für den nur die Freiheit zählt, und sie, die ausnahmslos allen Regeln folgt. Doch dann verlieren beide ihre langjährigen Ehepartner. An diesem Wendepunkt in ihrem Leben treffen Marguerite und Marcel aufeinander und stellen überrascht fest, dass sie über die gleichen Dinge lachen. Wagen sie es auch, noch einmal zu lieben?

Ein Buch das sich auch mit dem Thema älter werden und der Einsamkeit beschäftigt - bedeutet älter werden, nicht mehr lieben zu dürfen, ohne für verrückt erklärt zu werden? Aber lesen Sie selber.

Das Buch ist im Buchladen Einfach Lesen erhältlich.

gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 06.03.2017
ISBN 978-3-453-29191-1
CHF 25.00

Das Buch kann gerne im Buchladen Einfach Lesen bestellt werden - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

24 igluZwei Hotels und ein Iglu - Fatima Vidal

»Eine warmherzige, spannende und witzige Geschichte« Oliva Molina aus Valencia kann schlecht Nein sagen, was sie mehr als einmal in ausgesprochen knifflige Situationen bringt. Im Auftrag ihrer Tochter soll sie der Belegschaft eines Hotels in Zürich Kündigungsschreiben und Abschiedsgeschenke überbringen. Hotelmanager Hans Huber weiss nur eines: Er wird das Hotel Sonne im Zürcher Kreis vier vor dem Aus retten. Und wenn es das Letzte ist, was er tut. Jane Pond, Privatdetektivin aus Winterthur, soll die Spanierin finden, die auf einmal wie vom Erdboden verschluckt ist.

Leseprobe
»Haben Sie keinen SwissPass?«, fragte die Zugbegleiterin. »Würde sich lohnen!« Sie zog einen Prospekt aus der Tasche. Oliva staunte. Sie war mehr als überrascht über dieses Angebot. Soviel ihr in Valencia zu Ohren gekommen war, mussten Bewerber, die sich für einen Schweizer Pass interessierten, heissen Käse mögen. Und zwar in allen Variationen. * * * »Sag du einfach: si, si!«, meinte Lola bei der Einarbeitung am ersten Arbeitstag. »Und dann arbeitest du ruhig in deinem eigenen Tempo. Ausserdem ...«, fügte sie hinzu, »mach dir keine Gedanken, wenn du laute Rufe aus dem Büro hörst.« »Was ruft sie denn?« »Nicht nur sie, die ganze Chefetage.« Lola zählte mit den Fingern auf: »Die Chefin, Marilena, Remo, Gabriela und Rodrigo. Sie rufen vor und nach ihren Sitzungen immer »Wi Arte Pest!« »Dass es stinkt?« »No, tonta! Das ist Englisch und heisst: Wir sind die Besten! Um sich anzufeuern, verstehst du? Das hat sie in Amerika gelernt.«

Fatima Vidal

Ich habe diverse Ausbildungen absolviert, war in einer renommierten Zürcher PR-Agentur tätig, habe eine Schreibschule aufgebaut (Schreibszene.ch) und einige Jahre lang geleitet, das Magazin textín publiziert, das äusserst beliebte Novemberschreiben lanciert und mehrere November betreut, Schreibwettbewerbe organisiert, Lesezirkel geleitet, in Jurys mitgewirkt und vieles weitere mehr. Während dieser Zeit habe ich da und dort kurze fiktive Texte, Märchen (Bettmümpfeli für die Schweizer Familie) oder Kolumnen publiziert und die Kolumnensammlung Warum muss immer der Mann das Joghurt sein? veröffentlicht. Seit rund 12 Jahren bin ich Herausgeberin von Kurzgeschichtensammlungen.

Eigene Bücher:
2017: Zwei Hotels und ein Iglu
2016: Stella Merz und die Königin der Nacht
2015: Kater (43), 1.80 m, sucht …
2013: Warum muss immer der Mann das Joghurt sein?

Infos auch auf http://www.fatimavidal.ch/

21 halligatasUrsula Pecinska "Hallgatá" Das Tagebuch der Krisztinavon

Sándor Márais Roman Die Glut aus dem Jahr 1942 bildet den Echoraum für Ursula Pecinskas Hallgatás. Das Tagebuch der Krisztina. Die Autorin hat es gewagt, das Tagebuch der Krisztina aus dem Feuer zu retten und es ist ihr gelungen, mit diesem Buch ein Geheimnis zu lüften ohne die Schönheit des Geheimnisses zu verletzen. Wo Márai den Leser in rätselhafter Ungewissheit zurücklässt, knüpft Ursula Pecinska geschickt an die Geschichte der Freunde Konrád, Henrik und dessen Frau Krisztina an und schreibt eine berührende Erzählung, die es – auch ohne Kenntnis des Kontextes – vermag, den Leser in ihren Bann zu ziehen.

187 Seiten, gebunden, mit Lesebändchen
bilgerverlag, Zürich / www.bilgerverlag.ch

Ursula Pecinska, Hallgatás Das Tagebuch der Krisztina, bilgerverlag 2015

Ursula Pecinska, geboren 1947 in Winterthur. Sie lebt nach längeren Aufenthalten in England, Kanada und Polen seit 2000 in Blauen, Baselland. Ursula Pecinska ist Herausgeberin des Buches Basel: Visionen und verpasste Chancen und publizierte immer wieder Beiträge zu kulturellen Themen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften.

Text zum Buch von Anne-Catherine Eigner

Liebster Henrik, Konrad wollte dich nicht töten! Ein kurzer erster Satz, bei dem die Wörter „liebster“ und „töten“ eine Klammer bilden, die Abgründe eröffnen.

Doch in diesem Buch geht es nicht ums Töten, sondern ums am Leben bleiben, auch wenn einen der emotionale Strudel in den Abgrund reisst. Und wenn es sich erweist, dass Sturheit stärker ist, als das Bedauern darüber und die Liebe.

Hallgatás ist eine Art inoffizielle Weiterführung des Erfolgsromans „Die Glut“ des ungarischen Autors Sándor Márai. Darin erzählt er von einem Dreiecksverhältnis, das keines ist und das im Schweigen endet und damit, dass das Tagebuch der weiblichen Hauptfigur Krisztina im Kamin verbrennt. Niemand findet sich, alle leiden. Doch was stand eigentlich im Tagebuch der Krisztina?

Die Basler Autorin Ursula Pecinska hat sich das ausgedacht und in einem intimen kleinen Roman niedergeschrieben. Das Buch hätte auch „Die Asche“ heissen können, aber Hallgatás, was auf Ungarisch Schweigen bedeutet, passt eigentlich noch besser.

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17 sieliebtSIE LIEBT von Karin Hobi-Petrl

Lena, 32, ist Single und möchte dies nach einer gescheiterten Beziehung auch bleiben. Ein neuer Job, ein attraktiver Liebhaber, ungebunden und ohne jegliche Verpflichtungen. Das passt ganz gut so. Doch dann verschwindet Sandy, ihre beste Freundin. Ihre Freundin, die doch zufrieden war mit ihrem Leben als Ehefrau und zweifache Mutter. Die doch alles haben konnte, was sie wollte.

Sandy bricht aus. Tauscht die Familienidylle gegen ein neues Leben. Will unabhängig und frei sein. So wie Lena. Von Neid geplagt und von Wut über ihre Vergangenheit gesteuert, eifert sie ihrer Freundin nach. Nichts kann sie aufhalten. Nichts lässt sie sich mehr gefallen. Sie würde über Leichen gehen für ihr neues, freies Leben. Und Lena? Lena beginnt zu lieben.

Karin Hobi-Pertl, 1978 in Muri/AG geboren, wuchs in Wohlen und Villmergen auf. Seit ihrer Jugendzeit schreibt sie – aus Leidenschaft und Berufung. Sie bildete sich an der HTW in Chur in Journalismus weiter und veröffentlichte 2015 ihr erstes Buch, «Lebens(t)raum Chur», in dem sie 30 Porträts über Churerinnen und Churer verfasste. «Sie liebt» ist Karin Hobi-Pertls erster Roman. Sie lebt mit ihrem Mann und den beiden Kindern in der Nähe von Chur.

Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: Driftwood GmbH
978-3952454039

 

16 trudeTrude von Rose Marie Gasser Rist

Trude wächst als siebtes Kind in einem kargen Männerhaus in Estland auf. Als junge Frau erblüht sie an der Seite ihres Liebsten Valentin. Die beiden gründen eine Familie und siedeln nach Leningrad. Kurz vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges nimmt die Familie die Chance wahr und migriert nach Darwin, wo der Familienvater eine Anstellung als Ingenieur in einer Werft bekommt.

Trude überlebt dank ihrer Aborigines Freundin Bakana den Bombenhagel, den die Japaner im Februar 1942 über Darwin abwerfen. Die Kriegsjahre verbringt sie mit den Kindern im Schutz des Outbacks. Nach Kriegsende findet Trude wieder Normalität in der Arbeit und beim Begleiten ihrer Halbwüchsigen. Auf wundersame Weise gelangt ein Bernstein, den Trudes Mutter einst an einem baltischen Strand gefunden hat, zu Trude und wird fortan als symbolträchtiger Frauenstein von Mutter zu Tochter weitergereicht.

Trudes Kinder Sergej, Philipp und Anne werden flügge und gründen ihre eigenen Familien. Zwischen ihrer Enkelin Meilin und Trude entwickelt sich eine besondere starke Bindung.Nachdem der Zyklon Tracy 1974 Darwin ein zweites Mal dem Boden gleich macht, siedelt Trude zu Anne nach Brisbane. In ihrem letzten Lebensabschnitt gibt sie sich als Betreiberin eines Antiquariates ihrer Liebe zu Büchern hin.

Trude bezeichnet sich gegen Ende ihres Lebens als unausrottbare Wurzel. Zu Recht! Sie hat sich nie verbiegen lassen und sich stets ihren Eigensinn bewahrt. Annes Mann Malcolm pflegte wegen seiner kauzigen Schwiegermutter nur die Augen zu rollen.

ISBN 978-3-931560-54-8
Sheema Medien Verlag
Hardcover, 480 Seiten

Rose Marie Gasser Rist ist 1966 in Schaffhausen geboren und als jüngste von fünf Geschwistern auf einem Mehrgenerationenhof aufgewachsen. Spuren der Weltkriege, Existenzfragen und festgefahrene Geschlechterrollen haben sie als Kind geprägt. Ihren Erstberuf als Kauffrau wählte sie, weil in einem dörflichen Universum nur tote Künstler vorkommen. Eine Reise nach Australien 1988 wurde zum Befreiungsschlag. Das Vorhaben auszuwandern ist zwar gescheitert, doch die Sehnsucht nach der Welt, die Neugierde, was in und zwischen Menschen geschieht, und die Faszination für Kulturen und Mystik blieben wach.
Sie hat neben ihrer Erziehungsarbeit mehrere Jahre als Kunsttherapeutin und Interkulturelle Mediatorin gewirkt. Nach drei Publikationen wagt Rose Marie Gasser Rist heute, sich Schriftstellerin zu nennen. Als Liedermacherin und Sängerin tritt sie mit ihrem Mann Matthias Rist in verschieden Formationen öffentlich auf. Die Autorin lebt mit ihrer Familie am Bodensee.

Mehr Infos zu Rose Marie Gasser Rist

 

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